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Release Updates

Sales Cloud Spring '20

Sales Cloud Spring '20 Release - Unsere Highlights

Willkommen im neuen Jahr und damit auch in einem neuen Jahrzehnt. Neben Spitzenpolitikern mit ihren Neujahrsansprachen ist Salesforce mit unter den Ersten, die junge Newcomer und alte Hasen in diesem Geschäft rund um den Globus in diesem Jahrzehnt willkommen heißt. In diesem Release erwarten uns neue kleine Gimmicks, die uns den Start versüßen sollen aber auch ein freudiges Wiedersehen mit einem alten Bekannten aus dem letzten Jahrzehnt.

Schneller zum richtigen Reiter und zurück

Der App Launcher wird gerade für uns Systemadministratoren recht unübersichtlich, wenn viele Apps und Objekte sich aufsummieren. Die Zeiten des langen Wartens gerade bei schlechter Internetverbindung und des ewigen Suchens nach der richtigen App, die bei großen Salesforce Umgebung der Suche nach der Nadel im Heuhaufen gleicht, sind vorbei. Der App Launcher öffnet sich nach Spring ‘20 nicht mehr gleich in einem eigenen Fenster. Stattdessen öffnet sich unter den wohl angeordneten Punkten im Quadrat eine Suchfunktion. Hier kann der Name des gesuchten Objektreiters eingegeben und mit einem Klick geöffnet werden.

Wer dennoch die volle Übersicht über alle Apps und Reiter braucht, der bekommt sie mit einem zweiten Klick auf das App Launcher Quadrat oder den Button “Alle anzeigen”.

Schneller zur richtigen Jane Doe

Manche Namen in dieser Welt sind sehr weit verbreitet. Da kann man manchmal das Gefühl bekommen, dass ein Mensch für jedes Unternehmen arbeitet oder in einem Unternehmen nur eine Person. Gerade bei dem ersten Fall ist es wichtig, zu wissen, zu welchem Account der “Max Mustermann” gehört, den man gerade in der Suche angezeigt bekommt. Hier gibt Salesforce nun eine kleine Hilfestellung um die richtigen John Smiths, Jean Duponts und Jane Does zu finden. Ab sofort ist der Accountname bei der ersten Suche direkt nach der Eingabe zu sehen.

Dies gilt ebenso für die Suche nach Opportunities.

Schneller Datensätze erstellen mit einem alten Bekannten

Diejenigen, deren Salesforce Karriere so wie meine noch in der Classic Oberfläche begonnen hat, werden sich noch an sie erinnern und sie hoffentlich ebenso wie ich schmerzlich vermissen: die URL-Hacks. Gemeinsam befüllten wir Felder in Buttons überall auf allen Objekten. Mit der Einführung und dem Erstarken von Lightning musste ich mich jedoch verabschieden. Umso größer ist meine Wiedersehensfreude nun. Ab diesem Release gibt es wieder die Möglichkeit benutzerdefinierte Links und Buttons zu erstellen, die den Nutzer zum Erstellungsbildschirm eines neuen Datensatzes leiten, in dem tatsächlich durch Mitgabe über die URL einige Felder befüllt sind.

Schneller zum richtigen Produkt

Vertriebsmitarbeiter haben es oft nicht so leicht wie es den Anschein macht, erst recht nicht wenn sie sich in einem mehr als üppigen Produktkatalog in Salesforce das richtige Produkt suchen müssen, um es an der Opportunity zu hinterlegen. Dies kann oft zur Qual werden. Doch hier kann in Zukunft Abhilfe geschaffen werden. Zusätzlich zur Suche nach dem Produktnamen können die Suchergebnisse nun durch einen Filter eingeschränkt werden.

Nun ist es nur noch ein kleiner Klick für den Vertriebler hinter das Eingabefeld aber ein großer Schritt für einen schnelleren und effektiveren Vertrieb.

Schneller große und kleine Deals wiederholen

Gerade beim Handel mit Klein-, Einzel- und Ersatzteilen kann es gut vorkommen, dass bei einem Kunden die gleiche Bestellung monatlich oder jährlich in gleicher Menge reinkommt. Mit dem im vorherigen Kapitel angesprochenen Schnellfilter klappt zumindest das Suchen der einzelnen Produkte viel schneller. Doch Salesforce wäre nicht Salesforce, wenn sie da nicht eine Schippe drauflegen würden. Ab diesem Release können Opportunities nun mit Produkten und / oder gar mit Kontaktrollen geklont werden.

Der nächsten Bestellung von 3000 Schrauben zum 15. jeden Monats kann nun also nichts mehr im Weg stehen.

Schneller unabhängige Flows bauen

Dieses Kapitel des Beitrags widme ich wieder meinem Lieblingsthema: dem Flow. Dieser hat in den letzten Releases eine Wandlung durchgemacht. Diese Wandlung sieht man nicht zuletzt an der “Datensatz suchen”-Aktion. Während es im alten Flow Designer noch zwei Aktionen zur Datensatzsuche gab, wurde nur noch eine in den Flow Builder übernommen. Im letzten Release musste dann nicht mal mehr eine eigene Variable für die gefundenen Datensätze erstellt werden. Doch was kommt in diesem Release? Werden Sie sich fragen. Was kann noch kommen?

Ganz einfach: Es müssen nicht mehr explizit die Felder bestimmt werden, die man im späteren Flow benutzen kann, sondern nun gibt es die Möglichkeit auch einfach alle Felder zum späteren Gebrauch zu speichern.

Eine weitere Fehlerursache neben dem Nicht-Speichern der Felder im Flow waren fehlende Berechtigungen für die Bearbeitung der Felder im Flow durch den Nutzer. Gerade Screen Flows sind von den Berechtigungen des ausführenden Benutzers abhängig. Doch ab diesem Release nicht mehr unbedingt. Beim Abspeichern eines neuen Flows oder einer neuen Version kann nun gewählt werden, ob der Flow im Benutzermodus mit möglicherweise eingeschränkten Zugriff oder im Systemmodus mit vollem Zugriff ausgeführt werden soll.

Endspurt: Die Critical Updates

Ein wichtigstes Critical Update betrifft die Nutzer von Office 365 über Exchange Online. Wer in der Outlook Integration seinen Exchange Server über einen Service Account verbindet, muss jetzt auf OAuth 2.0 umstellen. Zeit bleibt noch bis zum 13. Oktober 2020.

Viele Critical Updates bedeuten ein Umdenken und viele Umstellungen, doch es gibt auch die, die Vorteile bringen. Formelfelder, die Hyperlinks darstellen, helfen vor allem in Listenansichten oder verwandten Listen in den dargestellten Datensatz zu springen oder auf andere mit dem Datensatz verbundene Webseiten. Bisher wurde in Lightning das Argument für den Zielort ignoriert, das in der Funktion “HYPERINK()” angegeben werden kann. Ab der Aktivierung dieses Updates kann wieder bestimmt werden, ob der Link in einem neuen Fenster, nur in einem neuen Tab oder im gleichen Fenster geöffnet wird.

Der Vorteil von Konsolen ist, dass man nicht nur mehrere Datensätze auf einmal öffnen kann, sondern auch zwischen den einzelnen Datensätzen und Listenansichten springen kann, ohne etwas schließen und erneut öffnen zu müssen. Doch dieser Vorteil war nicht immer gegeben. Sobald ein Button zum Erstellen eines neuen Datensatzes oder zum Bearbeiten gedrückt wurde, blockierte der erscheinende Dialog die Interaktion mit der restlichen App. Das wird durch die Aktivierung dieses Updates verhindert.

Das nächste Update ist kein Critical Update im klassischen Sinne. Jedenfalls nicht für diejenigen, die ohnehin nichts gegen Veränderungen haben. Doch Sie sollten die alten Gewohnheitstiere unter Ihren Nutzern dennoch vorwarnen und auch einiges vorbereiten. Die neue mobile Salesforce App, die im letzten Release ihr Debüt gefeiert hat, wird nun für alle Nutzer aktiviert. Nun heißt es, sich endgültig für die neue App zu wappnen.

Falls Sie es noch nicht bemerkten: Das heimliche Motto dieses Blogbeitrags ist “Höher, schneller, weiter! ”. Mit diesem Release kommen neue Funktionen, die Nutzer und Administratoren in Ihrer Arbeit schneller machen sollen. Und so lassen Sie uns gemeinsam in dieses neue Jahrzehnt sprinten.

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