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Release Updates

Marketing Cloud Juni '17

Salesforce Marketing Cloud Juni '17 Release – Top Neuerungen

Seit dem 16. Juni steht das neue Release für die Marketing Cloud bereit. Wie zuvor, wurden einige Funktionen verbessert und neue relauncht.

Content Builder

Dynamic Content Rule Duplication

Die E-Mail Erstellung mit Simple Dynamic Content (diese basieren auf einfachen Regelen, z. Bsp. Gender = Male) erforderte bislang, dass jede Regel neu erstellt wird. Nutzer dieses Fetaures können aufatmen. Mit Dynamic Content Rule Duplication können Sie von nun an Ihren Block – inklusive Regel – einfach kopieren. Das ist gerade bei komplexeren oder vielen regelbasierten Content Blocks eine große Hilfe.

Neue Styling-Features

Des Weiteren werden neue Styling-Features angeboten. Ein Content Block kann einerseits im Creation-Prozess ("Add Content") gestylet werden, anderereseits erscheint in einem kleinen Fenster zusätzlich ein Styling-Editor. Diese Funktion war bisher nur bei der Erstellung eines Templates zugänglich und wird bei ;Basis-, Empty- und Themen-Templates unterstützt.

Darüber hinaus lassen sich mithilfe erweiteter Mobile-Styling-Funktionen auch Content Blocks, Content Areas oder Layouts für die Darstellung auf einem mobilen Endgerät, über den Editor, ausblenden. Das kann ohne HTML-Kenntnisse bei bereits angelegten Elementen angepasst werden, und ist auch für Custom Templates und HTML Templates verfügbar.

Mit einer neuen AMPScript Content Builder Funktion ContentBlockByName() können Parameter von ContentAreabyName gespiegelt werden. Einigen wird diese Funktion aus Classic Content schon bekannt sein.

Die Social-Follow-Leiste wurde jetzt um Snapchat erweitert.

E-Mail Studio

Es ist unumstritten, dass das E-Mail Studio immer noch eine der wichtigsten und meistgenutzten Apps ist. Es wird Sie sicher erfreuen, dass Double-Opt-In-E-Mails aus dem Content Builder nun für Listen verfügbar sind. Wenngleich Listen weniger Verwendung finden, wird damit der Content Builder mehr in das E-Mail Studio integriert.

Neues Kontrollinstrument für E-Mail-Versand

Vermutlich hervorgehend aus dem Feedback vieler Nutzer, gibt es ein neues Kontrollinstrument, um Test-E-Mails (insbesondere Newsletter) nicht live zu versenden, bevor sie final sind. Mit einer Betreffzeilen- und Preheader-Validierung können einzelne Begriffe – ähnlich wie ein Filter –fungieren. Beispielsweise kann das Wort "Test" im Betreff davor schützen, eine E-Mail live zu versenden. Während des Send Flows im E-Mail Studio, der Send Activity im Automation Studio oder schon beim Create Flow, werden Wortübereinstimmungen geprüft. Im Falle eines Matches, erscheint eine Warnungsmeldung, die aber den Versand selbst nicht verhindert. Mit einen Klick auf "Continue Send" kann der Versand dann, wie gewohnt, vorgenommen werden.

Liste der Validierungswörter mit beliebiger Erweiterung

Die Liste der Validierungswörter kann von den Administratoren unter Subject/Preheader Validation verwaltet werden. Voreingestellt sind "Proof", "Test" und "Draft". Jedoch kann die Liste beliebig erweitert werden, insbesondere bei verschiedenen Sprachen.

Bessere Übersicht für Approvals

Für Approvals wurde ebenfalls eine bessere Übersicht im Dashboard geschaffen, die zusätzliche Informationen anzeigt. Der Approver sieht somit auf einen Blick, welche Task ansteht. Aus vorherigen Releases sicherlich unlängst bekannt, können Kommentare an der gewünschten Stelle im Mailing gemacht werden, beispielsweise für Änderungsvorschläge oder Fragen. Mit dem Juni ´17 Release wurde dies noch um eine Reply-Funktion erweitert. Änderungen und Approval-Historie sind dadurch transparenter.

Automation Studio

Mehr Kontrolle durch "Verification Activity"

Jedes Release geht mit einer Neuerung für das Automation Studio einher. Allem voran steht ab sofort eine Verification Activity zur Verfügung. Diese kann zu Workflows hinzugefügt werden. Das ermöglicht mehr Kontrolle and proaktives Handeln in laufenden Automationen.

Wozu?

Es ist hilfreich bei regelmäßigen Query-Aktivitäten, etwa wenn der erwartete 50.000 Records auf einmal 0 Records hat. In einer von Ihnen bestimmten Datat Extension wird geschaut, ob Einträge vorhanden sind. Zur Validierung wird eine Range definiert, die auf einer Regel basiert (z. Bsp. wenn die Anzahl < als 10.000 bis 14.000 ist). Im letzten Schritt gilt es eine Handlung zu definieren, die erfolgt, wenn die Regel eintritt. Entweder wird eine Notification E-Mail gesendet, die Automation gestoppt oder beides tritt ein.

Import Activity Set-up Guidance

Beim Thema Import Activity wurde auch das Handling mit der Namensgebung für FTP-Dateien verbessert. Leider kommt es oft vor, dass das Namensmuster und der tatsächliche Name der Datei abweichen und kein Import zustande kommt. Mit der neuen Import Activity Set-up Guidance wird beim Auswählen eines Ordners eine Preview der Dateien gegeben, die bereits existieren. Sobald Sie ein Dateinamen-Muster definiert haben, werden Sie informiert, ob eine aktuelle Datei in der ausgewählten Dateiposition – mit dem eingegebenen Namensmuster – übereinstimmt oder nicht.

Zum Zeitpunkt des Speicherns ist eine passende Datei noch nicht erforderlich, aber die Datei muss vor dem Ausführen der Aktivität auf dem FTP-Server liegen, damit der Import erfolgreich abgeschlossen werden kann.

Journey Builder

Journey Tags sorgen für Abhilfe

Mit diesem Release sind verhältnismäßig wenige neue Funktionen und Erweiterungen hinzugekommen. Für mehr Übersichtlichkeit und einer einfachen Zuordnung Ihrer Journey-Kampagnen, sorgen Journey Tags für Abhilfe. Dadurch lassen sich mehrfache Tags zu Journeys zuweisen und eben diese Tags auch zu verschiedenen Journeys. Die Journey-Liste lässt sich gleichzeitig für Tag, Status und Reisename filtern. Zudem können Tags, die bereits für Kampagnen und andere Marketing-Inhalte erstellt wurden, markiert werden.

Zwei neue Kriterien für die E-Mail-Activity-Statistik

Die E-Mail-Activity-Statistik Detailseite wurde zum Filtern, um zwei neue Kriterien erweitert. Neben dem Contact Key lässt sich der Filter auch auf diverse Bounce-Gründe setzen. Besonders hilfreich wird dies bei der Identifikation von Zustellbarkeitsproblemen innerhalb einer Journey.

Marketing Cloud Mobile App

Neues Home-Dashboard mit den wichtigsten Kennzahlen

Seitdem die Marketing Cloud Mobile App neben iOS auch für Android erhältlich ist, werden mit jedem Release neue Funktionen oder Optimierungen eingeführt. Android-Nutzer können sich über ein neues Home-Dashboard erfreuen, das über den Home-Button zu ereichen ist. Salesforce spendiert eine Übersicht der letzten E-Mail-Aktivitäten mit den wichtigsten Kennzahlen (Öffnungsrate, Klickrate, Zustellbarkeitsrate, Bouncerate). Genauso lassen sich E-Mails auf Tages- oder Wochenbasis in einen Balken-Diagramm vergleichen.

Anzeige Klickaktivität

Innerhalb jeder E-Mail gibt es die Möglichkeit für iOS-Nutzer, die Klickaktivität anzuzeigen. Sehr übersichtlich werden Unique- und Gesamtklicks, Öffnungen und Klicks für jeden einzelnen Link dargestellt. Zudem können auch die Links durch Gesamtklicks, Unique-Klicks oder CTR visualisiert werden.

Integrationen

Mapping der Datumsfelder

Im Journey Builder gibt es zwei neue Features, die wir ebenso vorstellen möchten. Zum einem können jetzt Datumsfelder in einer Aktivität gemappt werden, beispiewlsweise bei der Erstellung eines Tasks (Task Close Date oder Opportunity Close Date). Diese Funktion ist sowohl für SalesCloud als auch ServiceCloud verfügbar.

Attribut-zu-Attribut-Vergleiche

Zum anderen sind jetzt Attribut-zu-Attribut-Vergleiche für Journey Builder Events möglich. Eine Anwendung findet dies vor allem bei Decision Splits, um einen entsprechenden Record zu vergleichen.

Änderung der Namenskonvention für die Connect Versionen

Marketing Cloud Connect, der Konnektor zwischen Marketing Cloud und SalesCloud/ServiceCloud, wartet ebenfalls mit ein paar Neuerungen auf. Eine der wahrscheinlich kleineren, aber hilfreichen Features ist die neue Namenskonvention für die Marketing Cloud Connect Versionen. Bisher fing der Versionsname immer mit 5.496.5. an. Ab dem jetzigen Release ändert es sich und beginnt mit der Zahl 208.

Übergang zu OAuth

Zu einen der größeren neuen Features zählt wohl der Übergang von der Credential-basierten Authentifizierung zu OAuth. Diese Methode verspricht mehr Sicherheit und Zuverlässigkeit, stellt aber auch bestehende Marketing Cloud Connect Nutzer vor eine kleine Herausforderung. Das Upgrade mit dem neuen Package verlangt eine Migration des existierenden API-User, von der alten zur neuen Methode. Dies muss sorgfältig geplant werden. In der Tat müssen einzelne Benutzer – beim ersten Zugriff auf die Registerkarte Marketing Cloud in Sales- und Service-Clouds –   sich erneut authentifizieren.

Bisher war es nicht möglich in Sales- oder ServiceCloud auf Content Builder E-Mails zuzugreifen. Vorerst wird das nur für E-Mail Sends und Triggered Sends möglich sein. Mit dem neuen Marketing Cloud Connect Package auch dann für Content Builder E-Mails für A/B Tests.

Ressourcen

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